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Grillen mit Holz

Das Grillen mit Holz statt Kohle ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Viele Menschen sind inzwischen auf ofenfertige Holzscheite umgestiegen. Gleich ob Gemüse, Fleisch oder Fisch, mit dem passenden Feuerholz lässt sich sämtliches Grillgut hervorragend zubereiten. Dabei wird auch einer gediegenen Atmosphäre gedient, denn Genuss geht nicht nur durch den Magen, sondern beginnt bereits beim Anblick der tanzenden Flammen. Damit das Grillen mit Holzscheiten gut gelingt, geben wir ein paar nützliche Tipps und klären die oft gestellte Frage, ob Grillen mit Holz im Garten überhaupt erlaubt ist. Außerdem wollen wir zum Grillen mit Holz eine kleine Anleitung geben und zeigen, wie einfach dies vor allem mit kammergetrocknetem Brennholz sein kann.

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Kann man mit Holz grillen?

Es wird häufig gefragt: “Darf man mit Holz im Wohngebiet grillen?” oder gar “Ist Grillen mit Holz gesundheitsschädlich?”. Wir verstehen diese Bedenken und können Entwarnung geben. Das Grillen mit Holz ist grundsätzlich erlaubt, vorausgesetzt, es werden ein paar wichtige Punkte beachtet. Auch ist das Grillen mit Holz nicht schädlich, wenn dafür das richtige Feuerholz gewählt wird. Es muss ausreichend getrocknet und naturbelassen sein. Scheitholz mit über 25% Restfeuchtigkeit darf laut Gesetz ohnehin nicht verfeuert werden. Die Feinstaubbelastung wäre zu hoch, was die Gesundheit beeinträchtigen würde. Seriöse Fachhändler achten deshalb darauf, dass der Wassergehalt ihres Brennholzes höchstens bei 18% liegt. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass möglichst wenig Schadstoffe beim Verbrennen entstehen. Auf keinen Fall verwendet werden darf chemisch behandeltes oder lackiertes bzw. angemaltes Holz.

Ist das Grillen mit Holz im Garten erlaubt?

Auf die Frage: “Darf man mit Holz grillen?”, werden wir genauer eingehen. Wer nämlich unterwegs – sprich, nicht in seinem eigenen Garten – grillen möchte, der muss sich an ausgewiesene Plätze halten. Ein offenes Feuer darf nicht überall nach Lust und Laune entzündet werden. Wo Grillen mit Holz verboten ist, können bei Nichtbeachtung saftige Bußgelder drohen. Im eigenen Garten sieht die Sache schon anders aus. Hier spricht nichts gegen das Grillen mit Holzfeuer, solange auf die nötige Sicherheit geachtet wird. Auch die Nachbarn sollten natürlich nicht durch zu viel Qualm belästigt werden. Allerdings bleibt dieser bei kammergetrocknetem Brennholz ohnehin aus, da nur feuchtes Holz hässlichen Rauch erzeugt.

Darf man im Wohngebiet mit Holz grillen?

Wer Grillen mit echtem Holz auf seiner Agenda stehen hat und in einer Mietwohnung lebt, muss unter Umständen gewisse Hürden meistern. Zwar gibt es kein generelles Verbot gegen Grillen mit Holz im Wohngebiet. Doch könnten im Mietvertrag oder der Hausordnung entsprechende Klauseln stehen, die die Pläne erschweren. Deshalb gilt es, diese gut zu lesen, ehe das Grillen mit Brennholz umgesetzt wird.

Grillen mit Holz statt Kohle

Ja, man kann auch mit Holz hervorragend grillen! Dabei spielt es keine Rolle, welcher Grill benutzt wird. So gelingt auch das Grillen mit Holz im Kugelgrill ganz ausgezeichnet. Es ersetzt die Kohle und sorgt für ein zartrauchiges Aroma von Fleisch und Fisch.

grillen mit brennholz

Ist Grillen mit Brennholz schädlich?

Richtig Grillen mit Holz bedeutet, die Schadstoffbelastung so gering wie möglich zu halten. Mit kammergetrocknetem Feuerholz, das maximal 18% Restfeuchtigkeit besitzt, wird Umwelt und Gesundheit Rechnung getragen. Natürlich muss das verwendete Brennholz auch frei von chemischen Substanzen sein, die ansonsten bei der Verbrennung auf das Grillgut übergehen könnten.

Welches Holz eignet sich am besten zum Grillen?

Viele ofenfertige Holzarten eignen sich zum Grillen. Allem voran kammergetrocknetes Hartholz wie Eiche, Esche, Erle, Birke, Buche und Hainbuche überzeugt durch ihren hohen Brennwert und das gleichmäßige Brennverhalten. Sie möchten Spanferkel grillen mit Holz? Das gelingt hervorragend mit Brennholz Buche oder Hainbuche. Fisch macht sich ebenfalls gut über Buchenholz, doch auch die Erle hinterlässt eine wunderbare Note. Mit welchem Holz man am besten grillen sollte, lässt sich also nicht pauschal beantworten. Deshalb hier ein kleiner Exkurs zu den charakteristischen Eigenschaften der beliebtesten Brennhölzer.

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Kammergetrocknetes Brennholz Eiche

Kammergetrocknetes Eichenholz ist ein Hartholz und verbrennt aufgrund seiner hohen Dichte nur langsam. Auch seine Glut glimmt über lange Zeit vor sich hin. Daher lassen sich mit ihm stabile Temperaturen im Holzofen erreichen, der nicht nur die Räumlichkeiten schön warm hält. Ein leckerer Eintopf und ein Kessel Wasser für den Tee am Abend sind schnell gezaubert. Und auch das frische Brot im Backfach gelingt mit ofenfertigem Eichenholz so gut wie kaum in einem Elektroofen. Für den Grill ist Eichenholz bestens geeignet.

Kammergetrocknetes Brennholz Buche

Buchenholz ist ein sehr beliebtes Brennholz und bringt als Hartholz ebenfalls einen hohen Brennwert mit. Ähnlich wie Eichenholz verbrennen die kammergetrockneten Scheite gleichmäßig und langsam, sodass für lang anhaltende Wärme gesorgt ist. Wer also seine Mahlzeiten im rustikalen Stil zubereiten möchte, nämlich auf seinem Kaminofen, der liegt mit ofenfertigem Buchenholz ganz richtig. Mit einem Feuchtigkeitsanteil von maximal 18% macht sich dieses Brennmaterial außerdem gut im offenen Kamin. Es duftet wunderbar und versprüht keine Funken. Auch der Grill kann gut mit Buchenholz bestückt werden.

Kammergetrocknetes Birkenholz

Vor allem für Liebhaber offener Kamine ist Birkenholz ein tolles Brennholz. Das ofenfertige Brennmaterial mit höchstens 18% sorgt für eine wunderschöne blaue Flamme und erfüllt die Luft mit zartem Birkenduft. Zwar ist der Brennwert von Birkenholz nicht so hoch wie der der Esche oder Buche. Doch wegen seiner sonstigen Vorzüge ist es in vielen Haushalten dennoch sehr beliebt. Selbstverständlich eignet es sich auch für das Heizen mit dem Kachelofen und zum Anfeuern des Grills.

Kammergetrocknetes Erlenbrennholz

Ofenfertiges Erlenholz besitzt höchstens 18% Restfeuchtigkeit, wodurch sein ohnehin einfaches Entzünden noch mal erleichtert wird. Besonders zum Anfachen in Kamin und Kachelofen ist es daher sehr beliebt. Doch auch für ein schnelles Feuer am Abend oder zwischendurch wird es gerne genutzt. Wer für einen kurzen Grillabend Feuerholz benötigt, kann ebenfalls zu Erlenholz greifen.

Kammergetrocknetes Brennholz Hainbuche

Scheitholz von der Hainbuche stellt ein ausgezeichnetes Brennholz dar. Nicht nur für den Holzofen, auch für den Pizzaofen, den Grill und die Feuerschale dient es deshalb als Brennmaterial erster Wahl. Mit einem Brennwert von ca. 2300 kWh/rm konkurriert es mit Feuerholz Buche und Eiche, allerdings ist es meist nur in geringerer Menge verfügbar.

Grillen mit Feuerholz – eine Anleitung

Damit das Grillen nur mit Holz möglichst einfach gelingt, benötigt es ein paar Utensilien: guten Zunder, ein wenig Anzündholz und ofenfertiges Brennholz. Als Zunder eignet sich am besten in Wachs getränkte Holzwolle. Sie entzündet sich bereits durch Funken und setzt das Anzündholz in Brand. Dieses sollte aus kammergetrocknetem Weichholz wie Tanne oder Fichte bestehen. Es fängt rasch Feuer, dessen Flammen schließlich auf das ofenfertige Brennholz übergehen. Vor allem Harthölzer eignen sich hier gut, da sie lange Wärme spenden. Von der richtigen Wahl des Hartholzes hängt maßgeblich ab, wie lange das Grillen mit Holz ohne Nachlegen dauert. Eine Faustregel besagt: Zwei Holzscheite mit höchstens 18% Restfeuchtigkeit brennen ca. eine Stunde lang.

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