0

6 Tipps f├╝r ein Feuer im Freien

Sicherheit beim Camping und Grillen

Endlich l├Ąsst sich der Fr├╝hling wieder erahnen und es werden Pl├Ąne f├╝r die kommende Sommersaison geschmiedet. Campingfreunde, die gut ausgestattet sind, trotzen jedem Wetter und finden auch an kalten Tagen sch├Âne Pl├Ątze f├╝r ein Lagerfeuer. Kaum etwas w├Ąrmt so angenehm und sorgt zugleich f├╝r eine so besinnliche Atmosph├Ąre wie echte Flammen. Ein hei├čes Getr├Ąnk und St├Âcker zum Grillen von Stockbrot und Fleisch sorgen daf├╝r, dass alle Outdoorfreunde auch kulinarisch auf ihre Kosten kommen. Damit das Feuer m├Âglichst lange brennt, darf ofenfertiges Feuerholz nicht fehlen. Vor allem kammergetrocknete Holzscheite bieten praktische Vorteile. Bei ihrer Verwendung sollte jedoch immer auf Sicherheitsstandards beachtet werden, damit die Zeit am Lagerfeuer entspannt abl├Ąuft. Da Sicherheit nicht erst beim Anz├╝nden des Feuers, sondern schon bei den Vorbereitungen beginnt, m├Âchten wir eine kleine Zusammenfassung zu den wichtigsten Aspekten geben.

1. Sich dem Wetter anpassen

Selbstverst├Ąndlich ist ein Lagerfeuer im str├Âmenden Regen keine wirklich gute Idee. Auch ein Sturm l├Ądt niemanden zu einem Grilltreffen im Freien ein. Doch muss das Wetter perfekt sein, um sich ├╝ber eine Auszeit am gem├╝tlichen Feuer zu freuen? Die Antwort lautet: Mit der n├Âtigen Vorsicht und Vorausschau kann ofenfertiges Feuerholz auch an weniger sch├Ânen Tagen drau├čen verwendet werden! Sind die Temperaturen niedrig, doch kaum ein Niederschlag und nur wenig Wind zu verzeichnen, spricht nichts dagegen, den Grill anzuschmei├čen. Ein geeigneter Unterstand mit reichlich Platz nach oben bietet Schutz vor Nieselregen und l├Ąsst zugleich den Rauch entweichen. Ein Lagerfeuer macht nur an Tagen ohne Niederschl├Ąge Sinn und sollte auf keinen Fall angez├╝ndet werden, wenn mehr als nur ein leichter Wind weht. Zu schnell k├Ânnen Flammen und Glut mit ihm fortgetragen werden und die Umgebung in Brand stecken. Vor allem dann, wenn gro├če Trockenheit herrscht, ist die Gefahr gro├č.

2. Untergrund und Umgebung pr├╝fen

Bei der Verwendung von Feuerschale und Grill

Bei der Verwendung einer Feuerschale oder eines Grills muss der Untergrund des Grillplatzes auf Stabilit├Ąt und Ebenm├Ą├čigkeit gepr├╝ft werden. Ein matschiger Boden kann dazu f├╝hren, dass das hei├če Ger├Ąt nach und nach ins Wanken ger├Ąt. Vor allem wenn kleine Kinder oder Hunde in der N├Ąhe sind, kann das schnell zu Unf├Ąllen f├╝hren. Holzkohle, die aus einem umgekippten Grill rollt, kann trockenes Gras entz├╝nden und so zu einem Brand f├╝hren. Am besten ist es deshalb, Grill und Feuerschale auf einem feuerfesten Untergrund aufzustellen. Au├čerdem sollte darauf geachtet werden, dass sich keine leicht entflammbaren Gegenst├Ąnde in der N├Ąhe befinden. Decken, Handt├╝cher, Kleidung, doch auch Hecken, Str├Ąucher und B├Ąume sollten sich in gutem Abstand zur Feuerquelle befinden.

Der passende Untergrund f├╝r ein Lagerfeuer

Ein Lagerfeuer darf nur an ausgeschilderten Pl├Ątzen gemacht werden, und das aus gutem Grund. Der Boden muss entsprechend vorbereitet sein und im besten Fall aus Sand oder Kies bestehen. Ehe ein Feuer entz├╝ndet wird, sollte sichergestellt sein, dass eine Sicherheitsbegrenzung vorhanden ist. Einige dicke Steine k├Ânnen hierf├╝r in etwa einem Meter Abstand in einem Kreis um die Holzscheite gelegt werden. So bilden sie einen Ring, der das Feuer daran hindert, auszubrechen.

holz f├╝r lagerfeuer

3. Auf Feuerbeschleuniger verzichten

Feuerbeschleuniger wie Spiritus sind Jahr f├╝r Jahr Ursache f├╝r unz├Ąhlige Verbrennungen. Da Substanzen wie diese fl├╝chtig sind und bereits geringer Wind ausreicht, um die Flammen beim Anz├╝nden mit dem Wind zu tragen, ist dringend von solchen Hilfsmitteln abzuraten. Wer hochwertiges Anz├╝ndmaterial wie kammergetrocknetes Anz├╝ndholz und in Wachs getr├Ąnkte Holzwolle benutzt, ben├Âtigt zudem absolut keinen Feuerbeschleuniger.

Das wichtigste Hilfsmittel: kammergetrocknetes Anz├╝ndholz

Mit kammergetrocknetem Anz├╝ndholz ist eine Gefahr gebannt, die beim Feuermachen im Freien immer wieder untersch├Ątzt wird: fliegende Flammen. Vor allem ofenfertige Weichh├Âlzer wie Tanne oder Fichte erleichtern das Entz├╝nden des Feuerholzes aus Hartholz erheblich. Sie werden mit ein wenig Zunder wie beispielsweise Holzwolle schnell und ohne gro├če M├╝he zum Brennen gebracht. Die Flammen gehen auf das Brennholz ├╝ber, das schlie├člich gleichm├Ą├čig und langsam verbrennt. So wird auch die Verwendung von Papier und sonstigem Hilfsmaterial ├╝berfl├╝ssig.

4. Nur unbehandeltes Brennholz verfeuern

Verwenden Sie auf keinen Fall Brennholz, das mit irgendwelchen Chemikalien behandelt wurde. Lack, ├ľle und sonstige Stoffe haben auf Feuerholz nicht verloren. Beim Verbrennen entstehen Giftstoffe, die in die Luft gelangen und der Umwelt erheblichen Schaden zuf├╝gen k├Ânnen. Zudem kann es beim direkten Einatmen des Rauches zu Reizungen und Sch├Ąden der Atemwege kommen. Auf der sicheren Seite sind Verbraucher mit ofenfertigem Scheitholz, das herausragend wenig Schadstoffe freisetzt. Allem voran kammergetrocknetes Kaminholz stellt durch seinen geringen Feuchtigkeitsgehalt von h├Âchstens 18% den perfekten Brennstoff f├╝r ein Feuer im Freien dar. Es setzt deutlich weniger Feinstaub frei als feuchtes Holz und produziert bei der Verbrennung keinen dunklen Rauch.

5. L├Âschmittel bereithalten

Trotz aller Vorsicht beim Umgang mit Feuer ist ein L├Âschmittel in der N├Ąhe des Feuerplatzes dennoch angebracht. Unvorhergesehene Dinge geschehen immer unvermutet, sodass mit einer solchen Ma├čnahme nicht ├╝bertrieben wird. Im eigenen Garten kann der Gartenschlauch die n├Âtige Sicherheit bieten, auf dem Campingplatz ein Eimer Wasser. Zum L├Âschen eines Lagerfeuers kann dieser au├čerdem hilfreich sein, da der Grillplatz erst dann verlassen werden sollte, wenn sicher keine Glut mehr vorhanden ist.

6. Nach dem Grillen das Feuer ordnungsgem├Ą├č l├Âschen

Auch der sch├Ânste Abend am offenen Feuer geht einmal zu Ende. Und so m├╝ssen nicht nur die Flammen, sondern auch die Glut verl├Ąsslich gel├Âscht werden. Selten bleiben G├Ąste so lange, bis auch noch der letzte Funken erloschen ist. Deshalb muss das, was noch vom Feuer ├╝brig geblieben ist, mit Wasser ├╝bergossen werden. Anschlie├čend sollte ein langer Stock zu Hilfe genommen werden, mit dem in den Resten aus Holz und Glut ger├╝hrt wird. Jede noch so kleine Glut muss durch die Zugabe von Wasser zum Erl├Âschen gebracht werden. Andernfalls kann sie vor sich hin schwelen und f├╝r einen ausgewachsenen Brand sorgen.

Mit unserer Checkliste haben wir die wichtigsten Aspekte zur Sicherheit f├╝r ein Feuer im Freien beleuchtet. Nun w├╝nschen wir Ihnen eine tolle Zeit und viel Freude bei der Verwendung von kammergetrocknetem Brennholz!

Die Kaminw├Ąrme ganz m├╝helos genie├čen
BESTELLEN