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Was kostet Brennholz? Preise im Vergleich 2023/2024

Als ältestes Brennmaterial der Menschheitsgeschichte ist Brennholz inzwischen wieder in den Fokus des Interesses gerückt. Kein Wunder, ist es doch deutlich günstiger als beispielsweise Gas oder Öl und sorgt darüber hinaus noch für besonders angenehme Wärme. Doch warum ist das Heizen mit Brennholz überhaupt so beliebt und wie steht es mit den Preisen für das Jahr 2024? Mit Blick auf die wichtigsten Faktoren, die auf die Holzpreise Einfluss nehmen, soll eine kleine Vorausschau ins Neue Jahr gewagt werden.

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Warum überhaupt mit Brennholz heizen?

Im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen wie Erdöl, Kohle und Gas, deren Vorräte sich nicht einfach wieder füllen, durchläuft Holz einen überschaubaren Kreislauf. Die Vorschriften der Forstwirtschaft legen fest, dass pro Hektar Wald maximal 10 Kubikmeter Holz im Jahr entnommen werden dürfen. Die hierbei gefällten Bäume wachsen in den darauffolgenden 12 Monaten wieder nach. Fossile Brennstoffe hingegen, die Jahrmillionen benötigen würden, um sich zu erneuern, sind hingegen bald aufgebraucht. Bei Benutzung eines modernen Holzofens ist die Rauchentwicklung zudem verhältnismäßig gering. Voraussetzung hierfür ist, dass das Brennholz gut getrocknet und der Ofen richtig bedient wird. Kammergetrocknetes Holz leistet hier die besten Dienste und ist vergleichsweise günstig zu erstehen. Mehr noch wird der Umstieg auf einen Kaminofen unter bestimmten Voraussetzungen sogar vom Staat gefördert. Weitere Informationen hierzu sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erhältlich.

Brennholz Preise

Brennholzpreise: Wie vergleicht man richtig?

Beim Vergleich von Brennholzpreisen müssen die richtigen Faktoren einander gegenübergestellt werden. Andernfalls kann es nach einem vermeintlich guten Kauf zu einer unschönen Überraschung kommen. Beispielsweise dann, wenn das günstigere Scheitholz wesentlich schneller verbrennt als gedacht. Der Preis von Brennholz sollte natürlich immer unter Beachtung seines spezifischen Brennwertes verglichen werden. Doch auch der Verarbeitungsgrad und einige weitere Aspekte müssen mit in den Vergleich eingehen. So wird dem Verbraucher schnell bewusst, was eigentlich ein guter Preis für Brennholz darstellt.

Die Holzart

Es lassen sich Hart- und Weichhölzer voneinander unterscheiden, die unterschiedlichen Brennwert besitzen. Während Harthölzer eine größere Dichte mitbringen und vergleichsweise lange brennen, sind Weichhölzer von geringerer Dichte und müssen daher in Kamin oder Kachelofen häufiger nachgelegt werden. Damit steigen der Verbrauch und mit ihm die Kosten für das grundsätzlich günstigere Weichholz. Die Preise für Brennholz sollten also unter Beachtung der jeweiligen Holzart erfolgen.

Frisches oder getrocknetes Feuerholz

Frisches Feuerholz ist günstiger als kammergetrocknetes Brennholz gleicher Art. Dies hat den einfachen Grund, dass Frischholz erst einige Monate nach dem Kauf verfeuert werden kann. So lange muss es luft- oder kammertrocknen und steht daher erst ein paar Winter später zur Verfügung. Daher ist beim Vergleich von Feuerholzpreisen unbedingt darauf zu achten, ob es sich um frisches oder kammergetrocknetes Brennholz handelt.

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Der Verarbeitungsgrad des Feuerholzes

Brennholz, das ofenfertig gehackt, gesäubert und getrocknet wurde, ist verständlicherweise kostenintensiver als frisches Holz. Mehr zu Wieviel Brennholz für einen Winter? Dieses muss für Kamin und Kachelofen erst noch passend gemacht werden und verlangt dem Käufer einiges an Zeit und Arbeit ab. Entsprechend kann fertig verarbeitetes bzw. vorbereitetes Kaminholz nicht direkt mit weniger verarbeitetem Kaminholz verglichen werden.

Die Maßeinheiten

Beim Vergleich der Preise für Brennholz muss selbstverständlich auch darauf geachtet werden, dass die jeweils gleichen Maßeinheiten gegenübergestellt werden. Ein Raummeter bzw. Kubikmeter Birkenholz ist nicht das gleiche wie ein Schüttraummeter Birkenholz! Mehr zu Brennholzabmessungen >

Liefergebühren

Einige Anbieter liefern das bestellte Scheitholz kostenlos bis vor die Haustüre. Bei ihnen versteht sich der Kaufpreis des Brennholzes entsprechend inklusive der Lieferkosten. Beim Vergleich der Preise sollte deshalb darauf geachtet werden, ob der Verkäufer zusätzlich zum Grundpreis noch eine Liefergebühr veranschlagt.

Weitere Kostenfaktoren von Brennholz

Selbstverständlich haben auch Faktoren wie Angebot und Nachfrage sowie veränderliche Vorschriften und Steuern einen Einfluss auf die Preise für Brennholz. Die Kraft der Marktwirtschaft ist nur selten genau vorauszusehen. Derzeit jedoch zeichnet sich ab, dass die Nachfrage nach Brennholz weiterhin steigen wird und die Preise für Kaminholz sich ein wenig erhöhen könnten. Die Preise für ofenfertiges Brennholz Birke, Buche, Esche, Eiche und Erle sind in 2022 im Vergleich zum Vorjahr um ca. 2 % gestiegen, Weichholz stieg um etwa 5 %. Die Preise für Frischholz hingegen stiegen im Vergleich zum letzten Jahr um etwa 6 %. Die 2023/2024 in Kraft tretende CO2-Abgabe gilt glücklicherweise nur für fossile Brennstoffe, also Kohle, Erdöl und Erdgas. Erneuerbare Energiequellen wie Brennholz fallen nicht unter die neuen Bestimmungen. Damit ist eine Erhöhung der Preise diesbezüglich nicht zu befürchten.

Brennholz im Vergleich zu anderen Brennstoffen

Im Vergleich mit anderen Brennstoffen wie Gas und Öl schneidet Brennholz verhältnismäßig günstig ab. Pellets und Briketts, die von einigen Holzofenbesitzern als Alternative zu Scheitholz gesehen werden, erweisen sich preislich ebenfalls meist als etwas teurer. Im Gegensatz zu Öl und Gas liegt der Vorteil von Brennholz ganz klar auch in den geringen Transportwegen. Wird das Naturmaterial nämlich aus heimischen Wäldern geliefert, so ist die Belastung für Umwelt und Geldbeutel deutlich geringer.

Aktuelle Brennholzpreise Tabelle bei ONLYDRY

Holz (trochen, gespalten, 23-26 cm)EinheitPreis Von
Buche / Hainbuche1 Rm Palette€273,00
Birke1 Rm Palette€258,00
Eiche1 Rm Palette€273,40
Erle1 Rm Palette€243,00
Hartholz-Mix1 Rm Palette€262,00
Mischholz1 Srm Säcke€178,00
Birke24 Kg / 60 L Karton€23,00
Birke9,5 Kg / 25 L Karton€12,00
Birke12,5 dm3 Netzsäcke€379,00
Hartholz-Mix9,5 Kg Karton€12,00
Kaminanzünder75 Stück Karton€11,00
Anzündholz6 L Karton€5,00
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Wo lässt sich Brennholz am besten kaufen?

Gutes Brennholz ist derzeit gefragter denn je. Berichten zufolge soll vor allem die Nachfrage nach Laubholz besonders groß sein. Entsprechend kann dieses im Gegensatz zu Nadelholz mancherorts schwer zu kriegen sein. Das sollte den Verbraucher jedoch nicht dazu verleiten, halbseidenen Angeboten auf den Leim zu gehen. Es gibt verschiedene seriöse Möglichkeiten, gutes Feuerholz zu kaufen.

Lokale Einzelhändler

Lokale Anbieter von ofenfertigem Kaminholz können eine gute Alternative sein. Im Gegensatz zu einer Online-Bestellung kann das Holz hier mit allen Sinnen inspiziert werden. Das Aussehen und der Geruch der angebotenen Holzscheite verraten viel über ihre Qualität, die bei einem unbekannten Online-Händler so nicht beurteilt werden kann. Auch braucht der Käufer hier nicht in Vorkasse zu gehen. Der Nachteil: Das Brennholz von nicht unerheblichem Gewicht und Volumen muss selbst nach Hause geschafft werden.

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Forstämter

Auch Forstämter halten oft verschiedene Brennholzarten zu einem guten Preis bereit. Manche richten an Waldwegen sogar Sammelstellen für Rundholz ein, das kostenlos mitgenommen werden kann. Allerdings sind dies eher kleine Mengen von frischem Holz, das sich nicht zum sofortigen Verfeuern in Kamin oder Kachelofen eignet. Es muss erst über mehrere Monate hinweg getrocknet werden, um schließlich als Feuerholz zu dienen.

Baumärkte

Baumärkte sind für viele eine beliebte Quelle für den Erwerb von Brennholz. Besonders jene, die nur wenig Kaminholz benötigen oder am Wochenende eine Notration kaufen möchten, fahren gerne bei einem Baumarkt vorbei. Er liegt meist in der Nähe und hat vorteilhafte Öffnungszeiten. Zum Eindecken mit Scheitholz, das über die Wintersaison bringen soll, ist Brennholz jedoch meist nicht allzu lukrativ. Oft kostet es deutlich mehr als bei seriösen Online-Händlern, die große Mengen des Brennmaterials zudem kostenlos versenden.

Online Marktplätze

Die inzwischen beliebteste Art, sich mit dem nötigen Brennholz für die kalte Jahreszeit einzudecken, ist der Online-Handel. Es gibt einige zuverlässige Anbieter, die kammergetrocknetes, ofenfertiges Scheitholz in Paletten oder Kisten liefern. Meist halten sie verschiedene Harthölzer und Weichhölzer bereit, die bestenfalls nicht nach Gewicht, sondern nach Raummetern verkauft werden.

Holz selbst fällen

Wer sein Feuerholz gerne selbst schlagen möchte, der benötigt dafür die Zustimmung eines privaten Waldbesitzers oder der nahegelegenen Forstverwaltung. Oft ist es gegen entsprechendes Entgelt und Nachweis eines Sägescheins möglich, sich die gewünschte Menge an Brennholz zuzuschneiden. Auch hier gilt jedoch zu bedenken, dass das so erhaltene Holz mindestens zwei Jahre lang getrocknet werden muss, ehe es in Kamin oder Kachelofen verfeuert werden kann.

Der Vergleich lohnt

Beim Gegenüberstellen unterschiedlicher Brennholz Angebote können die hier erwähnten Details eine große Hilfe sein. Nur wenn gleiche Faktoren einander gegenübergestellt werden, ergibt sich ein sinnvoller Vergleich. Auf diese Weise können Kosten gespart werden, die sich an anderer Stelle sinnvoller einsetzen lassen. Wer günstig und dabei effektiv mit seinem Feuerholz über den Winter kommt, hat auch im Sommer noch etwas davon. Das Ersparte versüßt die Urlaubstage und das übrige Brennholz zaubert ein kleines Feuer im Grill.

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